…Ich hab heute nicht´s geräumt, denn ich hab nur von Bier geträumt…(Der Friedel54 gewidmet)

                        

So klang es in Hamburg vor einigen Tagen aus den Lautsprechern der Berliner Polizeistaffeln 14,15 und 32 , welche sich ihre grüne Langeweile in der Hansestadt  mit Alkohol und Sex zu vertreiben suchten.

Nun stellt sich dem durch die stark dezimierte Polizeipräsenz nahezu ungeschützten Berliner Mieter die Frage : Hätten sich die Betreiber des Kiezladens Friedel54 gestern  selbst räumen müssen, wenn die Ordnungshüter nicht von ihrem Chef Auftrittsverbot beim G20 Gipfel erhalten hätten?

Und das nur, weil sie dort etwas über die Stränge geschlagen haben ?

Oder hat sich der Präsi der Blauen Ordnungs-Rocker des Spruches seines Ur-Opas erinnert :

“Zuhause schlägt man doch am besten !”

Denn wie es sich anfühlt, wenn verkaterte Polizisten das Deutschland, Deutschland über allem stehende Eigentumsrecht durchsetzen, durften ja gestern wieder einige Menschen bei der Zwangsräumung in der Friedelstrasse 54  ( Video: Impressionen einer Zwangsräumung ) erfahren.

 

Wir als die letzten Mieter in der Kopenhagener 46 wünschen uns sehr, dass unseren Kindern und uns solche Bilder vor der eigenen Haustür erspart bleiben !

 

 

 

Dennoch sind wir uns seit 4 Jahren durch die noch immer anschwellende Woge von Kündigungen, Räumungsklagen, Nötigungen, Anzeigen und anderen Repressalien der Gefahren durch den real existierenden Wohnungsmarktkapitalismus durchaus bewusst.

Hoffen wir bei unserer eventuellen Zwangsräumung auf besseres Wetter, denn;

Prügel von der Polizei bei Sonnenschein lässt sich vielleicht leichter verschmerzen !

Eua ADDI

     

 

http://friedelstrasse54.blogsport.eu/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/exzess-in-hamburg-party-polizisten-sollen-neukoellner-kiezladen-friedel-54-raeumen-27878086

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