…es ist nicht alles (Beton)-Gold was glänzt…

 

Dass dieser bekannte Ausspruch auf das mittlerweile so hoch gehandelte “Betongold ” anzuwenden ist, dürften die Käufer von Eigentumswohnungen eines  stadtbekannten Immobilienverwerters aus Leidenschaft auch schon erfahren haben.

Ei, was wurde in den Verkaufsprospekten nicht alles angepriesen :

-Ein “original historischer Eingangsbereich”;  ups, statt historischer Fliesen gibt es nach der Zahlung von 96,5 % der Kaufsumme für die neuen Eigentümer lediglich bepinselten Rigips im Hausflur.

-Einen Fahrrad-und Müllraum (damit ein schöner Hof und ein Sandkasten für die ins eigene Heim geborenen Kinder zur Verfügung steht) ; ups,  naja, dann spielen die kleinen Racken der solventen Eigentümer eben nach Zille Manier neben den Mülltonnen , mehr echtes Berlin geht nun wirklich nicht !!

Bauen kostet doch viel Geld ( insbesondere , wenn es die eigene bauausführende Firma ist) und was erwarten die Erwerber für ihre läppischen 4000-5000,-€ pro qm denn auch  ?

Dass sie wirklich alles bekommen, was sie bezahlt haben ?

Tse,tse,  wo lebt ihr denn ?  Die Zeiten, in denen die Käufer von Wohneigentum in unserer Stadt irgendetwas mitbestimmen konnten sind doch wohl schon lange vorbei.

“Friss oder wohn weiter zur Miete”, könnte die treffende Bezeichnung der derzeitigen Verkäufer-Käufer Situation sein.

Daran wird sich wohl auch nichts ändern, solange die Menschen vor lauter Angst um ihr Geld nicht ruhig schlafen können und unreflektiert jeden mit Sondermüll gedämmten Gipskarton in Wohnungsform zu Phantasiepreisen kaufen.

 

Es grüßt herzlich

Eua ADDI

(morgen gibt es mehr vom Verhandlungsausgang am gestrigen Tage !!)

 

 

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