“Sozial schwach…

sind Menschen ohne Anstand, Würde und Mitgefühl,aber sicher nicht Menschen mit wenig Geld.”

Wenn Menschen, welche bislang in der Lage waren sich und ihre Familien zu ernähren, zu sozialen Härtefallen werden, staatliche Gelder in Anspruch nehmen oder ihre Wohnungen verlassen müssen,weil sie für die Bewohner nicht mehr bezahlbar sind, dann läuft in unserer Gesellschaft einiges schief !

So geschehen in den letzten Jahren und bis heute immer wieder ,nicht nur in Berlin.

Eine zentrale Rolle spielt dabei häufig die neue, extrem hohe Miete, speziell nach energetischer Modernisierung der Häuser.

Unter dem fadenscheinigen Deckmantel des Umweltschutzes wird pfiffigen Investoren eine Möglichkeit zur privaten Bereicherung geschaffen die Ihresgleichen sucht.

Sobald ein Kind in der Lage ist, einen Taschenrechner zu bedienen, kann es jedem unserer Politiker vorrechnen, dass bei all den angeblichen Einsparungsmassnahmen irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu geht.

1300,-€ Mieterhöhung bei maximal möglichen 100,-€ Einsparungen beim Energieverbrauch, da muss gar nicht erst über Effizienz und Wirtschaftlichkeit geredet werden.

Ist es Ignoranz, Dummheit, Korruption oder eine hochbrisante Mischung aus diesen Eigenschaften, die unsere Gebäude und Kieze mehr und mehr zugrunde richtet?

Überall , auch in unserem Land, werden die Menschen aus ihren angestammten Lebensräumen vertrieben.

Die psychosozialen Folgen für die Menschen und die daraus resultierenden Kosten für unser Gesundheits-und Sozialsystem sind nicht bezifferbar.

Die Angst um die Wohnung ist mittlerweile bei nahezu jedem Mieter in Berlin ein ständiger Begleiter.

Keinem Politiker ist es bislang gelungen, diesen Menschen wieder Ruhe,Vertrauen und Zuversicht zu vermitteln.

Das ist zumindest ehrlich, denn jeder der meint, er oder seine Partei können diese Probleme alleine lösen, lehnt sich da echt weit aus dem Fenster.

Aus diesem Grund werden die 85% Mieter dieser Stadt bei den anstehenden Wahlen im September mit dabei sein.

Beim Kampf um die eigenen Wohnung haben die Menschen so viel Wissen und Erfahrung angehäuft, dass es fahrlässig wäre, dies nicht zum  Wohle aller Menschen zur Verfügung zu stellen.

Deshalb wird sich die neu gebildete

MIETERPARTEI /BÜNDNIS BERLIN

 

bei den Abgeordneten Wahlen im September ebenfalls zur Wahl stellen.

Niemand muss in dieser Partei  Betroffenheit heucheln, denn betroffen von Mieterhöhung, Entmietung und Verdrängung sind bei der MIETERPARTEI alle.

Wir werden es erleben, ob die etablierten Parteien dieses junge Bündnis als Konkurenz betrachten, oder ob sie verstehen, dass die Menschen dieser Stadt weiter aktiv an der zukünftigen Gestaltung der Stadt und seiner Mietenpolitik mitwirken wollen.

Dieses Bedürfnis nach Bestimmung und Gestaltung unserer Stadt vereint hoffentlich zukünftig mehr und mehr von unseren Mieter/innen-Initiativen.

Lasst uns eine gemeinsame Front gegen “sozial schwache” Investoren, Eigentümer, Wirtschaftsbosse und Politiker bilden !

85 % Mieter in Berlin, wow, da muss doch eine Menge mit zu machen sein !!

Es grüßt herzlich aus der Kopenhagener 46

Euer ADDIMüller und Fischer

Berliner Mietenpolitik: Die Presse redet mit führenden Berliner Politikern: Michael Müller (SPD) und Sven Fischer (Mieterpartei).

 

 

 

 

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