Unterstützung aus Südkorea…

…gab es gestern für ADDI in seiner  Trutzburg ohne Wassergraben.

Ich wunderte mich ja schon eine ganze Weile, wo in der Welt überall unser blog gelesen wird.

Nachdem bereits ein schweizer, ein französisches und ein syrisches Fimlteam bei uns waren,  lernte ich gestern einige Journalisten aus Südkorea kennen.

Dass sich die Menschen auch in den asiatischen Ländern für unsere Probleme als Mieter interessieren, hat mich doch etwas überrascht.

Aber wenn wir uns die mail (ich hab sie im sehr süßen korea-deutsch gelassen), durchlesen, erkennen wir doch einige Parallelen.

Also liebe Mieter, weiter machen – die Völker der Welt schauen auf diese Stadt!!

Euer ADDI

 

“Kyounghyang Tageszeitung ist eine bürgernahe Zeitung und wird auch als Lemonde in Korea genannt, die sich auf die Rechte der sozial benachteiligte stehen.
als 70 Jubiläum beschäftigt sich ein Team mit dem Thema – internationalen Vergleich von Situation der Miter. der Journalist ist seit gestern in Berlin unterwegs und heute haben wir bei der Miterverband  Ihre Geschichte erfahren und aufmerksam geworden.

kurze Zusammfassung über die Situation in Korea:
– traditionell hat das Besitzen von Grundstücken und Häuse große Bedeutung
– Immobilienspekulation ist in Korea sehr verbreitet
– Baukosten sind allgemein hoch. das Baueen ist fast ausschließlich die Sache der Großbaukonzern. (es gibt kaum genossenschaftliche Initiativen, wohngruppen, oder Baugemeinschaften)
– viele Wohnbauten entstanden während der intensiven Wirtschaftswachstumsphase. der Begriff “Mietwohnung” ist unattraktiv und unsicher, da die Rechstlage eher für das Bauen und Bauherr bzw. Eigentumsbildung konzentriert.
– es gibt keine Obergrenze für die Mieterhöhung, so dass der Vermieter sehr leicht den Mietvertrag damit auflösen kann.
– als Mieter ist es immer unsicher, besonders wenn die sämtliche Familie oft dadurch umziehen müssen, weil der Besitzer immer höhere Mite verlangt.
– Mieter hat wenig Recht auf die Wohnung – z.b. keine Reparaturpflicht von Vermieter
– beim Gewerbe geht es genauso. wenn die Umsatz ein Restaurant steigt dann versucht der Vermieter gleich höhere Miete verlangen.
ein Journalist  möchte mit Ihnen darüber sprecehen:
– welche Ähnlichkeit und Unterschiede aufweisen und
– insbesondere welche Möglichkeiten Sie gegen dem Entwickler unternehmen oder kämpfen können.
Ich unterstütze bürgergesellschaft und NGSs in Korea.”

kopenhagener 46   .

 

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