rbb| Mo 31.08.2015 | 19:30 | Abendschau

Wenn die Bauaufsicht vom Bezirksamt am Wochenende nicht zufällig entdeckt hätte, dass der Schornstein im Wohnhaus Kopenhagener Straße 46 verstopft war, hätten die letzten verbliebenen Bewohner, die mit dem Eigentümer im Streit liegen, an einer CO2 Vergiftung sterben können.

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Es war der Höhepunkt des Sanierungs-Horrors: Zwei Wohnparteien sind die letzten Mieter in der Kopenhagener Straße 46. Der Eigentümer will das Haus sanieren, doch die Bewohner einer Hinterhauswohnung und einer WG im ersten Stock bleiben standhaft. Vier Erwachsene und zwei Kinder leben in der Wohnung im Vorderhaus, sie waren von der lebensbedrohlichen Situation betroffen: Der Schornstein war mutmaßlich bei den Sanierungsarbeiten abgerissen und der Abgasschacht verstopft worden. Eine Benutzung der Gasetagenheizung in der zu diesem Flügel gehörenden Wohnung hätte zu CO2-Vergiftungen aller Bewohner führen können.

Beitrag von Regina Paschke

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Foto: Zander Jabs / formaffair

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