Christ(o)mann kurz vor der Pleite?

Krieg ick doch heute nen Anruf von een Jurnalisten.

Fraacht der mir doch, ob der Verdunklungskünstler keene Kohle mehr hat.

Weil der wohl den Bauzaun schon uff iebay vakooft hat und jetze die schönen neuen polnischen 

3 fach Fensta wieda ausbauen lässt.

Kratz ick mir an meene Birne und übaleege ne janze Weile.

Sach ick su mir, ADDI, dit würde natürlich ne janze Menge erklärn.

Zum Beispiel, dass Wasserschäden janich mehr repariert werden und dat dit oben in die Wohnung von die eene Mieta nich weitajeht, obwohl se da  son schönen Jerichtsbeschluss haben.

Is also allet ja keen bösa Wille, mit keen Strom, Löcha im Fussboden und unvaputzte Fensta ohne wat zum uffmachen.

Der arme Kerl hat einfach keen Jeld mehr.

Is ja och nich einfach für ihn, wo ihm doch die meisten Mieta wegjelofen sind und er nu kaum noch Einnahmen mehr hat in dit olle Haus.

Und die noch drinne sind im Haus, die häng im an sein Beutel und an ihre olle Bude wie son paar Filzläuse.

Wolln einfach nich loslassen und vastehn nich, dass se mit ihrem unflexiblen Wohnverhalten die janze Christ(o)mann Existenz bedrohen.

Denn wenn der dit Haus nich pünktlich fertich kricht, dann zahlt doch von die neuen Eijentüma keena nich wat.

Und dann sind diese renitenten Mieta Schuld dran, dass die neuen Eijentüma sich doch Mietwohnungen nehmen müssn, die ja eh schon knapp sind.

Und die Wirtschaft kricht ja ooch nen Knacks, wenn son Untanehma nich mehr seine janzen Mellonen in alte Häusa steckt.

Ick jeh  morjen früh von meene Ferienwohnungsterasse rüba zu die letzten Mieta und rede die ma ins Jewissen.

Vieleicht sind se ja meinen logischen Arjumenten zugänglicher als Drohungen und Räumungsklagen.

Uff jeden Fall kann hintaher keena sajen, dat ick nich vasucht habe die deutsche Wirtschaft , den Wohnungsmarkt und die Verpackungskünstlerfamilie in zweiter Generation su retten.

Es grüsst euch

Eua ADDI

Bauzaun weg     Fenster zu verkaufen

           

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