Die Kop toppt

1) Die Mieterberatung meint, dass die Modernisierungskosten und die damit verbundenen Mietsteigerungen alles übertreffen, was sie in letzten Jahren gesehen hat. Und das waren einige Fälle.

2) Diverse AnwältInnen sind erstaunt über die immer dubioseren Vorgehensweisen ihrer Kollegen.

3) Die MitarbeiterInnen der Stadtentwicklung finden die voreilige Behauptung, die Kopenhagener46 stünde fast leer, sehr eigenartig.

4) Es wurde kein anderer Blog für üble Nachrede an eine Filmemacherin missbraucht. (oder doch?)

Wir toppen selbst dieWins59und das will was heissen.

Womöglich ist das der ultimative Entmietungstrend. Noch böser, noch unsozialer, noch kurzsichtiger.
Vielleicht hat es aber auch nur einen besonders eifrigen Mitarbeiter in der Kanzlei Steinpilz, der nicht nur über Facebook mit Christmann befreundet sein möchte.

Mit dem selbstverpassten Ruf, unserer Stadt Gutes zu tun, und der Menge an Projekten, mit der unser Investor jongliert, sollte man denken, er könnte locker Lösungen finden, auf eine Art und Weise viel Geld zu verdienen mit der alle Betroffenen leben können.

Also warum diese Eile? Warum sollen Menschen innerhalb kürzester Zeit ihr Leben zusammenpacken und zusehen wo sie es schnellstens wieder aufbauen?
Vielleicht doch kein Geld? Wer finanziert schon ein Modernisierungskonzept, dessen Preis in keiner Relation zum Ergebniss steht? Oder ist ihm ein business Angel erschienen, der eine baldige Verringerung der Gewinnspanne prophezeit hat?

Und wer kauft eigentlich die Wohnungen?
Ich kenne 3 Wohnungen, die von spanischen Bekannten gekauft wurden – zwei davon vermieten sie an Landsleute, die versuchen, in Berlin Fuß zu fassen. Und der dritte zahlt seine Wohnung durch die Vermietung an Touristen ab. Keiner von ihnen hat ein besonders gutes Gehalt oder gar die Sicherheit eines regelmässigen Einkommens. (Tänzer, Grafiker, Kulturmanager)

Pusten hier etwa ein par Nasen fröhlich die Immobilienblase auf und wir müssen dann wieder die Banken retten?

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