16 auf einen Streich

16  Kündigungen und Abmahnung kamen am 11 September [sic] per Bote in unser Haus. In einer Hausgemeinschaft mit 22 Wohnparteien…nicht schlecht die Herren…
Fristlose Kündigungen- versteht sich – bis zum 25.9. sollen 7 Parteien ausziehen. Leute, Leute – es ist uns ja klar, dass die Rechte der Mieter immer bescheidener werden, aber 2 Wochen Frist? 
Und weshalb wird gekündigt und/oder abgemahnt? Mietrückstände? Da wüssten wir aber was von.
 Es ist schon erstaunlich, dass ein Anwalt solche Schreiben aufsetzt und diese auch noch an Familien mit mehreren Kindern schickt, die hier seit einigen Jahren wohnen.

Das tapfere Schneiderlein

Die Chronik einer angekündigten Entmietung auf unserem “grauen Blog” verfolgen

Rezept für einen Steinpilz Risotto
Man nehme: Einen Investor, eine Hausverwaltung, eine Kanzlei und ca. 45 Mieter einer Hausgemeinschaft.
Zuerst die Mieter so kleinwürfelig wie möglich informieren und mit kuriosen Vollmachten glasig werden lassen. Dann gewaschene Androhungen dazugeben, kurz einziehen lassen und aufflammende Proteste schnell mit Mahnungen ablöschen. Die Steinpilze kurz mit den Investoren anbraten und unter ständigem Rühren die wild gewachsenen Rechte der Hausverwaltung zugeben bis sich viel Schaum bildet. Wenn die Mieter leicht angebrannt sind, kosten, ob der Widerstand noch zu kernig ist, dann eine Fristlose Kündigung nachgießen. Mit geschlossenem Deckel kurz die Wut der Mieter aufkochen lassen und einige Baugenehmigungen dazugeben – je nach Geschmack kann auch eine Prise Erpressung hinzugefügt werden.

 

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